Stressfreies Weihnachten – mit meinen drei ultimativen Tipps gelingt es

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Stressfreie Weihnachten … wie sehr ich mir das früher gewünscht habe.

Meine Familie und ich lieben diese Zeit des gemütlichen Zusammenseins, das gemeinsame Essen, oft spielen wir am Abend miteinander und natürlich freut sich jeder über Geschenke. Wir freuen uns auf Überraschungen, die Kerzen, den Duft des Weihnachtsbaums und der Plätzchen, die Ruhe und die Gemeinsamkeit.
Wie schön, eine Familie und ein Zuhause zu haben.

Für mich hieß das im Vorfeld: Geschenke besorgen, Karten schreiben, Lichterketten prüfen, Weihnachtsschmuck für den Baum einkaufen. Aufmerksamkeiten für Lehrer, Erzieher, Geschäftspartner und Freunde organisieren. Plätzchen backen, Weihnachtsmenü recherchieren, Einkäufe tätigen, Essen vorbereiten, Wohnung putzen, Arbeitsaufgaben abschließen … und … und … und.

Meine Realität sah oft so aus: An dem Weihnachtsabend war ich den Tränen nahe, die Stimmung in meiner Familie war gedrückt bis konfliktgeladen, ich war eine gestresste Mutter und fühlte mich alleine gelassen mit all den Aufgaben.

Irgendwann hatte ich die Nase so voll, dass ich am liebsten gar nicht mehr gefeiert hätte. Aber, wie gesagt: meine Familie liebt Weihnachten.
Also musste eine Lösung her. In einer ruhigen Minute habe ich mich hingesetzt und mir überlegt, was ich brauche, damit es für alle Beteiligten ein schöner Abend werden kann und wir uns wieder alle darauf freuen und den Abend gemeinsam genießen können.

Für einen gelungenen Abend bin ich auf drei Voraussetzungen gekommen, die für mich unabdingbar sind:

  • Gute Vorbereitung,
  • Erwartungsabfrage und Aufgabenteilung und
  • last but not least: ein Akt der Selbstliebe.

Warum ich das jetzt schon im November schreibe? Lesen Sie weiter, es wird gleich klarer.

Tipp Nr: 1 und er steht nicht zufällig an erster Stelle: Stellen Sie sich einfach vor: am 24.11 ist Weihnachten!

Wie jetzt werden Sie denken? Da hat sie sich im Datum vertippt, Weihnachten ist doch am 24.12. Stimmt! Aber: Stressfreies Weihnachten gelingt, wenn Sie:

Alles was für Weihnachten vorzubereiten ist, bis zum 24.11. erledigen.

Bis zu diesem Datum wird alles besorgt. Geschenke, Aufmerksamkeiten, alle Karten werden geschrieben.

Bereiten das vor, was für Sie zu einem gelungenen Weihnachtsfest gehört. Weihnachtswünsche von allen bitte bis Anfang November an Sie, sonst schaffen Sie es nicht, das Gewünschte bis zum 24.11. zu besorgen.

Diese Idee hat für mich einen großen Unterschied gemacht. Seitdem verbringe ich die Zeit vor Weihnachten und das Weihnachtsfest viel entspannter. Ganz in Ruhe und frei von all den Dingen, die ich früher oft auf den letzten Drücker erledigt habe.

O.k., Plätzchen backen geht später auch noch, aber für alles andere ist Deadline der 24.11. Und was das Tollste daran ist: wir praktizieren das jetzt schon seit einigen Jahren und alle Familienmitglieder halten sich daran und sagen mir bis Anfang November was sie für Wünsche haben, so dass ich genügend Zeit habe mich ohne Stress darum zu kümmern.

Für den ganzen übrigen Rest habe ich bis zum 24.11. Zeit zur Vorbereitung. Und genau ab diesem Datum beginnt für mich die Vorweihnachtszeit, die ich dann ganz entspannt genießen kann.

Tipp Nr. 2: Erwartungsabfrage und Aufgabenteilung

Mir ist damals aufgefallen, dass ich Weihnachten immer so organisiert habe, wie ich es am besten fand oder wie ich dachte, dass alle es so wollen. Und damit alles möglichst genauso ist, wie ich es mir vorgestellt habe, habe ich einen großen Anteil der Vorbereitung übernommen.

Aber wir sind vier verschiedene Personen in unserem Haushalt (die Hunde mal nicht mitgerechnet, die spielen später noch eine Rolle) und wir haben naturgegeben vier verschiedene Vorstellungen davon, wie ein gelungener Weihnachtsabend aussehen kann. Erst als wir uns alle an einen Tisch gesetzt haben und unsere Erwartungen ausgetauscht haben konnten wir eine Lösung entwickeln, die für alle gut ist. Und in diesem Zusammenhang haben wir auch die Aufgaben aufgeteilt. Jeder von uns weiß, was dem anderen wichtig ist und was er dazu beitragen kann, damit der Abend gelingt. D.h. auch manches läuft anders, aber deutlich entspannter. Selbstverständlich gelingt es leichter, wenn die Kinder schon so groß sind, dass man auch Aufgaben abgeben kann. Aber auch Gäste, wie Omas oder Opas bekommen bei uns eine Aufgabe und tragen zum Gelingen bei.

Tipp Nr. 3: Last but not least: Ein Akt der Selbstliebe

Ich habe für mich noch folgende Lehre gezogen: ich kann dann am besten einen Weihnachtsabend mit Familie genießen und eine gute Gastgeberin sein, wenn ich mich zu allererst um mich selbst gut kümmere. Das heißt, ich übernehme die Verantwortung für meine gute Laune und sorge für meine Entspannung. Und hier kommen meine Hunde ins Spiel. Für mich ist eine Runde durch den (vielleicht sogar verschneiten Wald) mit meinen Hunden die beste Vorbereitung auf den Abend. Am liebsten mache ich das ganz alleine und mindestens eine Stunde. Danach sind die Hunde zufrieden, mir ist ein wenig kalt, so dass ich dann die Wärme meines Zuhauses genießen und mich wieder in den Familientrubel stürzen kann. So kann ich meine Batterien am besten aufladen und ich freue mich auch, dass meine Hunde auch nochmal ausführlich draußen waren. Meist nehme ich noch einen Apfel mit und lege ihn für die Wildschweine im Wald aus.

Das waren meine drei ultimativen Tipps für ein entspanntes Fest. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie durch diese Tipps auch stressfreie Weihnachten verbringen können.

Falls Sie noch nicht ganz zufrieden mit ihrem Weihnachtsfest sind oder sich vielleicht sogar davor fürchten, lassen Sie uns gemeinsam um den See gehen, dann entwickeln wir für Sie ein Weihnachtsfest, auf dass Sie sich freuen.

Rufen Sie mich an oder schreiben mir, ich unterstütze Sie gerne.

Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen jetzt schon von ganzem Herzen eine wunderbare Vorweihnachtszeit und ein stressfreies Weihnachtsfest!

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