Aufgeräumt durchs Leben

Aufräumen mag ich gar nicht. Saubermachen gehört auch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Und gut bin ich darin auch nicht. Lieber gehe ich arbeiten und lasse mich beim Saubermachen von jemand unterstützen, der das besser kann als ich und der es lieber und mit Liebe macht.

Was ich aber liebe ist das Ergebnis. Und weil ich ja nicht alles was zu tun ist, delegieren kann, habe ich mir zur Motivation und Unterstützung den Aufräumkurs von Dr. Gudrun Schwarzer gegönnt, bei dem ich jeden Tag eine bestimmte Aufgabe kriege, etwas aufzuräumen bzw. sauberzumachen.

Der vorgegebene zeitliche Aufwand ist auf 15 min begrenzt, so dass es für mich machbar ist, ohne mich zu sehr zu nerven. Meine heutige Zusatzaufgabe war 5 Minuten lang den Kühlschrank zu reinigen. Alles rausräumen, Fächer wischen, Altes aussortieren und wegwerfen.

Und während ich so wische und sortiere, vorher noch überlegt hatte: der Kühlschrank ist relativ neu, der Urlaub ist noch gar nicht so lange her, d.h. es gibt einen überschaubaren Inhalt, es wird nicht viel sein, was ich aussortieren muss, war ich ziemlich überrascht vom Ergebnis.

Ich hätte nicht gedacht, wie viele Produkte doch schon abgelaufen waren, was im Kühlschrank stand, von dem ich gar nicht wusste, was es war oder wofür ich es brauchen könnte. Wieviel ich aussortieren und wegschmeißen konnte. Und während ich so räumte und wischte, kam mir der Gedanke, dass „wir alle ein wenig Kühlschrank“ sind.

Dass in jedem von uns alte Überzeugungen oder Erfahrungen gelagert sind, die wir gar nicht mehr brauchen. Deren Haltbarkeit schon längst abgelaufen ist. Die gar keinen Sinn mehr für uns machen. Die wir ohne Probleme entsorgen könnten, denn das, was daraus zu lernen war, haben wir wahrscheinlich schon längst gelernt.

Manches stimmt einfach nicht mehr, was wir damals dachten und wahrscheinlich sind wir in unseren Erfahrungen schon längst einen Schritt weiter. Trotzdem haben wir manche Überzeugungen oder Einstellung, die wir mal übernommen haben und die jetzt gar nicht mehr unsere sind einfach behalten und sie nehmen in unserem Hirn Platz weg, der viel besser genutzt werden kann.

Wann nehmen wir uns eigentlich die Zeit, misten aus und prüfen, was von dem, was wir denken, wir behalten wollen oder was überhaupt noch zu uns passt? Wie oft testen wir, ob das, was so in uns ist, uns noch nährt oder schon längst nicht mehr gut tut, weil das Verfallsdatum abgelaufen ist?

Ich z.B. fand das Kühlschrank-Aufräumen gar nicht so schlimm wie vorher vermutet, sondern so erfrischend, dass ich meine „verordneten 5 Minuten“ weit überzogen habe. Und das Ergebnis macht mich jetzt bei jedem Kühlschranktür-Öffnen vergnügt.

Wenn Sie Lust haben oder denken, es wäre mal an der Zeit Ihren „inneren Kühlschrank“ auszusortieren und nur noch das zu behalten, was Sie gerne behalten wollen und Ihnen gut tut, biete ich mich gerne als Unterstützung an.

Lassen Sie uns gemeinsam eine Runde um den See drehen, dabei geht „Saubermachen und Aussortieren“ ganz einfach und es macht Spaß. Und dann ist auch wieder Platz für Neues oder Sie genießen den Zustand der Aufgeräumtheit.

Und falls Sie weiter weg wohnen und das Aufräumen nicht mit einer Runde um den See verbinden wollen, helfe ich Ihnen natürlich auch gerne online.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, schreiben Sie mir zur Terminvereinbarung einen kurze Mail mit dem Stichwort „Kühlschrank“ oder rufen mich an 0177-814 999 0.

 

 

2 Comments

  1. Bea sagt:

    Das mit dem Ausmisten ist ein toller Gedanke – sowohl im Kühlschrank (alternativ:die „Kleinkramkiste“ in der Küche, in die jeder etwas hinein wirft…) als auch in der Seele…

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